Projektpräsentation
GLOBOPHARM

Globopharm, Egg
Planung und Realisierung der innerbetrieblichen Logistik

Projekt 






Ausgangs-lage Als Full-Service-Provider für die Pharma-Branche beliefert Globopharm den schweizer Pharmagrosshandel, Spitäler, Apotheken und weitere Pharma-Distributionskanäle. Durch das anhaltende Wachstum stiess der bestehende Lagerbetrieb an die Kapazitätsgrenze. Als Ausweg konnte in Stäfa das Gebäude eines Apparate-Herstellers erworben werden. Unter grossem Zeitdruck wurde dann die gesamte Liegenschaft für die Bedürfnisse eines modernen Lagerbetriebes umgebaut.
 

Projekt-Auftrag

Innerhalb der baulichen Rahmenbedingungen musste als Grundlage für die baulichen Anpassungen ein Logistik-Konzept ausgearbeitet werden, welches die gesamten innerbetreiblichen Logistikprozesse vom Wareneingang bis zur Spedition festlegte. Parallel zur Bauplanung und Ausführung mussten anschliessend in der Detailplanung das Lagerführungssystem, die Lagersysteme, Betriebs- und Fördermittel spezifiziert, evaluiert und beschafft werden.
 

Lösung Im Gebäude mit einer Bruttofläche von 4'000 m2 und einer lichten Höhe von 7.20m wurde in einer 1. Etappe ein Zwischenboden von 1'300 m2 eingezogen und als Kommissionierlager eingerichtet. Ein Schmalgang-Hochregallager dient als Nachschublager. Das übrige Erdgeschoss wurde mit dem Wareneingang, der Spedition und dem Paletten-Kommissionierlager belegt.
Um eine grösstmögliche Flexibilität aufrecht erhalten zu können und für den weiteren Ausbau möglichst viel Freiraum zu erhalten, wurde bewusst auf automatische Lager- und Fördertechnik verzichtet.
Nach erfolgreicher Inbetriebnahme des «neuen» Lagers wurde in einer 2. Bauetappe der Zwischenboden auf die gesamte Fläche ausserhalb des Hochregallagers ausgedehnt, zusätzlich wurde das Gebäude um eine weitere Etage aufgestockt – das Hochregallager weist nun seine endgültige Höhe von 12 m auf, für die Kommissionierung (vorwiegend direkt ab Palette) stehen heute über 4'000 m2 zur Verfügung.
Die Lagerung erfolgt vollchaotisch, die Ein- und Nachlagervorgänge werden über Datenfunk abgewickelt. Das Kommissionieren erfolgt nach wie vor anhand von Rüstlisten; auch hier besteht die Absicht, demnächst mit Datenfunk zu arbeiten.